Frauen sorgen anders vor

Viele Frauen setzen bei der Geldanlage stärker auf Sicherheit als auf hohe Rendite. Gleichzeitig blicken sie häufiger mit Sorge auf ihre finanzielle Zukunft im Alter.

cms.mugbhRedaktion experten.de / KI-generiert

Eine aktuelle Anlegerstudie zeigt: Frauen investieren seltener in Aktien als Männer. Während 43 Prozent der Männer Aktien nutzen, sind es bei Frauen 27 Prozent. Dafür greifen Frauen häufiger zu klassischen Anlageformen wie Sparkonto oder Sparbuch. Der Unterschied zeigt sich auch bei den Anlagezielen. Für viele Frauen steht Sicherheit an erster Stelle. 84 Prozent würden ein Produkt mit garantiertem Auszahlungsbetrag wählen – auch wenn dafür die Rendite geringer ausfällt. Bei Männern ist dieser Anteil deutlich niedriger.

Gleichzeitig ist die Sorge vor finanziellen Lücken im Alter bei Frauen besonders ausgeprägt. 59 Prozent befürchten, dass ihre Geldanlagen später nicht ausreichen könnten, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Ein Grund dafür sind häufig niedrigere Einkommen, Teilzeitphasen und unbezahlte Sorgearbeit.

Gerade deshalb lohnt es sich, die eigene Vorsorge frühzeitig zu prüfen. Wichtig ist nicht, möglichst riskant zu investieren, sondern eine passende Strategie zu finden: mit verständlichen Produkten, ausreichender Flexibilität und einem Verhältnis von Sicherheit und Renditechancen, das zur eigenen Lebenssituation passt.