Für Kinder sparen: An den Führerschein denken viele – an die Rente nur wenige
Die meisten Eltern legen regelmäßig Geld für ihre Kinder zurück. Dabei geht es vor allem darum, den Start ins Erwachsenenleben zu erleichtern – etwa für den Führerschein, das erste Auto oder eine Ausbildung. An die Altersvorsorge des Nachwuchses denken dagegen bislang nur wenige.
Nach einer aktuellen Umfrage sparen rund sieben von zehn Eltern regelmäßig für ihre Kinder, weitere 15 Prozent zumindest gelegentlich. Als wichtigste Sparziele nennen 45 Prozent den Führerschein und 43 Prozent Ausbildung oder Studium. Nur 13 Prozent legen Geld ausdrücklich für die spätere Altersvorsorge ihres Kindes zurück. Dabei gilt: Je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto mehr Zeit hat das Vermögen, sich über viele Jahre zu entwickeln.
Neben dem regelmäßigen Sparen spielt auch Finanzbildung eine wichtige Rolle. Die große Mehrheit der Eltern hält es für wichtig, dass Kinder früh den Umgang mit Geld lernen. Gespräche über Taschengeld oder Einkäufe gehören in vielen Familien bereits zum Alltag. Deutlich seltener wird jedoch über Geldanlage gesprochen. Wer seinen Kindern früh erklärt, wie Sparen, Zinsen oder langfristiger Vermögensaufbau funktionieren, schafft eine wichtige Grundlage für spätere finanzielle Entscheidungen.
Quelle: Anlegerbarometer von Union Investment.
