Wohneigentum bleibt Traum – doch nur jeder Vierte plant den Kauf

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist in Deutschland ungebrochen. Doch für viele bleibt er unerreichbar – vor allem wegen fehlenden Eigenkapitals.

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Der Traum vom Eigenheim ist für viele Menschen weiterhin ein zentrales Lebensziel. Rund drei Viertel der Bevölkerung wünschen sich ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Doch nur etwa jeder Vierte plant derzeit konkret den Erwerb.

Besonders deutlich ist die Diskrepanz bei jüngeren Menschen: 86 Prozent der 20- bis 49-Jährigen sind überzeugt, dass Wohneigentum heute schwerer zu erreichen ist als noch vor wenigen Jahren. Als größte Hürde gilt das fehlende Eigenkapital. Schätzungen zufolge verfügen nur noch rund 6 Prozent der jüngeren Mieterhaushalte über ausreichend finanzielle Mittel, um eine typische Immobilie zu erwerben.

Damit rückt Wohneigentum auch stärker in den Fokus der Altersvorsorge. Für viele gilt es als langfristige Absicherung, da im Alter keine Miete mehr gezahlt werden muss. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Finanzierung und Förderung weiter an Bedeutung.

Neben dem Erwerb spielt auch der bestehende Wohnraum eine wichtige Rolle. Viele Eigentümer sind grundsätzlich bereit, in die Modernisierung ihrer Immobilie zu investieren – etwa um Energiekosten zu senken. Allerdings passen Förderprogramme nicht immer zur Praxis, da Sanierungen häufig schrittweise erfolgen.
Die Zahlen zeigen: Der Wunsch nach Wohneigentum ist groß, doch wirtschaftliche Hürden bremsen viele Haushalte aus.