FreizeitRadeln, Joggen, Inline-Skaten: Sport im Sommer!


Der Sommer ist zurück! Für die nächste Woche hat der Wetterbericht Temperaturen um die 30 Grad angekündigt. Schon schnüren viele Deutsche wieder ihre Surfbretter aufs Autodach und packen die Badehose ein, um die freie Zeit bei Sport und Spiel in der freien Natur zu verbringen. Aber Vorsicht: Auch in der Freizeit können Unfälle und Verletzungen für Missstimmung sorgen!



Allein beim Sport verletzen sich jedes Jahr rund 1,5 Millionen Bundesbürger. Am größten ist die Gefahr einer Verletzung tatsächlich beim Volkssport Nummer Eins, dem Fußball. Rund die Hälfte aller Sportverletzungen ereignet sich bei der Jagd nach dem runden Leder. Und das ist kein Wunder, denn der häufige Kontakt mit dem Gegenspieler, die vielen schnellen Bewegungswechsel und kurzen Sprints bedeuten eine enorme Belastung für Gelenke und Knochen.



Doch auch bei anderen sportlichen Freizeitaktivitäten wie Inline-Skating, Joggen oder Radeln ist die Verletzungsgefahr hoch. Dabei können Sportler durchaus selbst ihren Teil dazu beitragen, dass sie gesund bleiben. Eine wichtige Regel ist, sich nicht zu überschätzen: Gerade wer selten Sport treibt, sollte vorsichtig mit der Belastung beginnen. Dazu gehört auch bei sommerlichen Temperaturen eine vernünftige Erwärmung, denn diese fördert die Durchblutung der Muskeln und beugt der Verletzungsgefahr vor. Auch ist Sport eine Einstellungsfrage: Wer Spaß an der Bewegung hat, verletzt sich weniger schnell als jemand, der lustlos ist und sich quält! Hier muss jeder selbst herausfinden, welche Aktivitäten ihm am meisten Freude bereiten.



Bei heißen Temperaturen ist Vorsicht geboten!



Wer im Sommer Sport treibt, der muss jedoch einiges beachten. Der Körper braucht mehr Energie, um einer Überhitzung vorzubeugen. Infolge dessen werden Nieren, Leber und Muskeln schlechter mit Blut versorgt. Das spricht nicht grundsätzlich gegen Sport bei hohen Temperaturen. Aber gleichmäßige und leichte Belastungen bieten sich eher an als Sportarten, bei denen der Körper enorm gefordert wird. Ideal im Sommer sind Radfahren, Joggen und Schwimmen, aber auch Wassersportarten wie Kanufahren oder Rudern.



Auch gilt es, die Warnsignale des eigenen Körpers richtig zu deuten. Wer Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit verspürt, der sollte sofort mit dem Sport aufhören und den Schatten aufsuchen. Ohne Wasserflasche ist Sport im Sommer übrigens tatsächlich Mord – Wenn die Flüssigkeitszufuhr zu gering ist, wird der Kreislauf überbelastet und die Leistungsfähigkeit sinkt. Also immer ausreichend trinken!



Bei allzu hohen Temperaturen empfiehlt es sich, die sportliche Betätigung in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Ein sportmedizinischer Check durch einen Fachmann kann darüber hinaus helfen, die eigene Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen. Denn selbst aktive Sportler können noch etwas über ihren Körper lernen – oftmals wissen sie gar nicht, wenn etwa ein Herzfehler jeden Ausdauerlauf unter Höchstbelastung zu einem Risiko werden lässt. Wer seine Belastbarkeit kennt, kann die Joggingschuhe mit einem guten Gefühl schnüren.



Schutz mit einer Unfallversicherung



Sportunfälle können zu einer Kostenfalle werden. Nach einer schwerwiegenden Verletzung zurück ins alltägliche Leben zu finden ist nicht immer einfach. Gerade nach langen Krankenhausaufenthalten ist eine gute Rehabilitation wichtig, so zum Beispiel bei Verletzungen der Gelenke (Hüfte, Knie und Knöchel) oder der Bänder (Kreuzbandriss und Bänderrisse). Wenn der Verunglückte dann noch länger im Beruf ausfällt, wird es schnell teuer!



Deshalb empfiehlt sich für begeisterte Freizeitsportler der Abschluss einer privaten Unfallversicherung oder Invaliditätsversicherung, da der gesetzliche Unfallschutz nur für die Arbeitszeit greift. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass riskante Sportarten wie Fallschirmspringen, Klettern oder Tauchen in vielen Verträgen nur gegen einen Aufpreis versicherbar sind. Auch sollten sogenannte „Eigenbewegungsschäden“ explizit im Versicherungsschutz inbegriffen sein. Dann zahlt der Versicherer, wenn sich der Sportler ohne Fremdeinwirkung verletzt, etwa beim Joggen umknickt. Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz zu finden.