Vereinheitlichung des ZahlungsverkehrsSEPA, IBAN und BIC? - Informationen zur neuen europäischen Zahlungsweise

SEPA - diese Abkürzung steht für „Single Euro Payments Area“. Gemeint ist damit der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dessen Einführung wurde im Laufe der Woche vom Europäischen Parlament befürwortet, so dass sich Bankkunden und Kontoinhaber zukünftig auf einige Änderungen einstellen müssen.





  • Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Verbraucher und Unternehmen haben in Zukunft die Möglichkeit, ihren gesamten Euro-Zahlungsverkehr über nur ein Konto bei einer beliebigen Bank in ganz Europa tätigen zu können.

  • Die Anwendung des SEPA-Zahlungsverfahren wird für nationalen und internationalen Geldtransfer in Euro ab dem 1. Februar 2014 verpflichtend - für alle Marktteilnehmer in der Europäischen Union. Ab diesem Zeitpunkt sind dann nationale Lastschriftverfahren sowie Überweisungen nicht mehr möglich.

  • Im aktuellen SEPA-Standard besteht die Bankverbindung künftig aus einer Bank-Identifikation (BIC) und der IBAN. Die nationale Bankleitzahl sowie Kontonummer gehören dann der Vergangenheit an.

  • In Deutschland hat die neue Kontonummer IBAN 22 Stellen und ist damit bereits eine eindeutige Kontoidentifikation. Damit wird es für Bankkunden deutlich schwieriger, sich die eigene Kontonummer zu merken.

  • Einige Kreditinstitute bieten ihren Kunden eine Übergangszeit, in welcher weiterhin die deutsche Kontonummer und Bankleitzahl verwendbar sind, um die Umstellung zu erleichtern.

  • Lastschriften und damit verbundene Einzugsermächtigungen können automatisch umgestellt werden. Ernergieversorgern oder Telefonanbietern wird damit die Umstellung ebenso erleichtert.